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Zeitschrift PULSAR Nr. 5 Juni 2018

Pulsar-Cover
•  Die liebe Liebe
•  Die Sprache – unser Werkzeug
•  Liebevolle Worte
•  Heilkunde: Logopädie für Kinder
•  Naturheilkunde: Edelweiß – das ewige Blümlein
•  Sex: Lust und Vergnügen oder mehr?
•  Schreiben erlöst
•  Wechseljahre – Zeiten des Wandels
•  Frühjahrsputz mit Feng Shui

•  Brainspotting

•  OPC – das Fundament menschlicher Gesundheit
•  Geringes Selbstwertgefühl
•  Feminine Leadership
•  Die Kraft der Sprache
•  uvm.

 

Dr. Ruediger Dahlke

Die liebe Liebe – Betrachtung aus biochemischer Sicht

Wer von Liebe spricht, denkt meist an ganz große Gefühle und überwältigende Romantik. Tatsächlich gibt es aber auch eine ganz bodenständige Ebene dieses weltbeherrschenden Phänomens, nämlich deren körperliche Ebene. Und da meine ich noch gar nicht gleich die Sexualität als körperlichen Ausdruck der Liebe. Wir können heute noch eine Ebene tiefer dringen und die Biochemie der Liebe verstehen, die ständig besser erforscht wird und wirklich spannende Einsichten in das vielleicht spannendste Thema unseres Menschseins ermöglicht.

Wissenschaftlich längst entschlüsselt sind jene Hormone, die unsere Lust entfachen und regeln, die Östrogene und Androgene. Dass es hormonelle Gründe sein mögen, die uns mit jemandem ins Bett steigen lassen, mag vordergründig einige desillusionieren oder gar enttäuschen. Aber wir könnten auch durchschauen, dass die biochemische nur eine parallele zur geistig-seelischen wie diese zur sexuellen Ebene ist. Keine dieser verschiedenen Betrachtungsniveaus macht die andere unwichtig oder gar minderwertig, sondern im Gegenteil durchschaubarer. Alle drei, von der biochemischen über die sexuelle und schließlich geistig-seelische Ebene gehören untrennbar zusammen und ereignen sich im Idealfall im Moment der Liebe gleichzeitig.

Geistig-seelischer Liebe im Sinne der sogenannten platonischen fehlt ohne Sexualität etwas. Reinem Sex fehlt die geistig-seelische Ebene sehr krass wie sich in der Prostitution zeigt, und sexuelle Liebe ohne Biochemie ist gar nicht möglich. Wenn alle drei Ebenen zusammenkommen, ist der Idealfall gegeben, das Geschenk der Liebe, und wir erleben dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Dann können wir von Luft und Liebe leben, wollen Gott und die Welt umarmen und wachsen buchstäblich über uns und unsere vordem engen Grenzen hinaus, wir machen uns ausgehend von der partnerschaftlichen Liebe auf für Gott und die (ganze) Welt.

[...]

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen PULSAR-Ausgabe.

   
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