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Zeitschrift PULSAR Nr. 1 Februar 2024

Pulsar-Cover
•  Mikrotraumatisierungen
•  Wie uns Krisen im Außen zum Kern zurückführen
•  Naturheilkunde: Heilpflanzen gegen multiresistente Keime
•  Der kosmische Mensch

•  Wie mit dem Wandel umgehen?

•  Heilkunde: Werte, Sinn und Wandel
•  Prophezeiungen für 2024 – Teil 2
•  Nahrung ist Medizin
•  Der Wandel als Stützpfeiler

•  Transformationszeit

•  Die Welt der Medizinalpilze – Teil 1
•  Sich dem Wandel hingeben mithilfe des Höheren Selbst
•  Der Wandel der Erde
•  Nachgekocht

 

 

Dipl.-Päd. Andreas Winter

Mikrotraumatisierungen

Wenn uns die Kindheit krank macht

 

Tiefenpsychologische Ursachenanalyse hilft, alte Muster aufzulösen: Verhaltensänderungen seien schwierig, so heißt es. Das kennen wir nicht nur von guten Vorsätzen, an denen man immer wieder scheitert, sondern erst recht von chronischen Krankheiten, Süchten oder Angewohnheiten – diese dauerhaft und nachhaltig zu verändern gilt als fast unmöglich.

Obwohl wir Menschen doch ein Leben lang lernen, wie uns die Erkenntnis der Neuroplastizität lehrt, stellen permanente Verhaltensänderungen Ärzte, Psychologen und Heiler vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Denn oft zeigt sich bald wieder das alte Verhaltensmuster mit seinen Auswirkungen. Rezidiv nennt das der Mediziner, unbelehrbar der Pädagoge und Verstrickung der Heiler. Leidensdruck oder eiserne Disziplin reichen meist nicht aus, um bei einem Menschen die Weichen für ein konfliktfreies Leben zu stellen. Es sei denn, man ginge den Problemen einmal auf den Grund und analysierte deren Ursachen. Ich habe einen tiefenpsychologischen Ansatz gefunden, mit dem es Menschen tatsächlich gelingt, leicht eine automatische Kursänderung im Verhalten herbeizuführen.

Im Schulunterricht haben wir gelernt, wir seien ein organisierter Zellhaufen, der biologischen Prozessen unterliegt. Doch wir wissen alle, dass unser Körper nicht einfach nur ein biochemischer Klumpen ist. Auch ist unser Geist keine Reiz-Reaktions-Routine und unser Schicksal ist nicht in Stein gemeißelt. Angeblich gaben die Götter uns doch die vielbeneidete Entscheidungsfreiheit. Doch wie weit ist es damit her, wenn ein Raucher, der täglich achtzig „Sargnägel“ verqualmt von seinem Arzt die x-fache Ermahnung hört: „Hören Sie auf zu rauchen, sonst bekommen Sie Lungenkrebs!“ und es dennoch nicht schafft, vom Glimmstängel zu lassen? Was nutzt es einem Einhundertsiebzig-Kilo-Mann, wenn er vom eigenen Arzt hört „Iss doch mal weniger“ – und voller Scham weiter isst, einfach, weil er quälenden Hunger verspürt? Wäre jemand, der immer wieder trotz Medikamente allergische Schübe bekommt, der immer wieder trotz eifriger Bemühung arbeitslos wird oder auch einfach keine dauerhafte Partnerschaft zustande bringt, nicht froh, wenn gute Vorsätze, Disziplin und eiserner Wille tatsächlich endgültig irgendetwas bewirken würden?

[...]

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen PULSAR-Ausgabe.

   
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