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Zeitschrift PULSAR Nr. 9 November 2019

Pulsar-Cover
•  Das Alter als Geschenk
•  Vergänglichkeit
•  Heilung der Ahnenreihe
•  PSE als Türöffner bei therapieresistenten Krankheiten
•  Effizientes Stress- und Zeitmanagement – Teil 2
•  Achtsame Berührung in der TouchLife Massage
•  Ewige Jugend und ewiges Leben
•  Heilkunde: Darmkur – Schutz vor Erkältungskrankheiten
•  Waldbaden zu Hause

•  Ayurveda und Alter

•  Liebe – Detox für die Seele
•  Wieder fühlen lernen
•  Naturheilkunde: Ernährung für den Winter
•  Das Alter – Körperlicher Fluch und spiritueller Segen
•  uvm.

 

 

Dr. med. Ruediger Dahlke

Das Alter als Chance

Der schicksalshaften Endlichkeit des Lebens begegnen

Altern ist relativ – zu Beginn des Lebens freuen sind kleine Kinder über jedes Jahr und sagen: „Ich bin schon 6, wenn sie gerade 5 geworden sind.“ 16-Jährige geben sich für fast 18 aus, aber andererseits würde kaum eine 37-Jährige sich für schon fast 40 halten, es sei denn sie ist sehr schlecht beisammen oder gar depressiv. Im ganz hohen Alter ändert sich alles wieder, und der 98-Jährige erklärt sich für bald 100. Wer dann über 100 ist – und das kommt immer häufiger vor – ist schon wieder stolz und gibt sogar halbe Jahre mit an. Es ist damit wieder fast wie vor 100 Jahren als ziemlich kleines Kind unterwegs.

Traue niemandem über ...

Auch persönlich erlebe ich, wie relativ ich mein Alter empfinde. Als Hippies hatten wir der Parole „traue niemandem über 30“ und wurden dann wider Erwarten doch 30, und das war gar nicht so schlimm und ging munter so weiter. War für mich als 20-Jährigem 30 schon alt, war es mit 30 dann erst 40. Allmählich durchschaute ich, wie sehr „alt“ für mich ein fließender von meinem Alter abhängiger Begriff war. Als alt empfand ich mein Alter + 10 Jahre. Heute mit 68 empfinde ich also 78 als ziemlich alt. Aber ich habe keine Bedenken mehr 70 zu werden, denn dann wird mir 80 alt vorkommen. Insofern kann ich also ganz entspannen, weil ich mit dieser Methode überhaupt nicht alt werden kann. Soll ich das nun empfehlen, denn es würde ja bei allen funktionieren?

Aber andererseits ist dieser banale Trick wohl doch keine gute Lösung für eine Gesellschaft, deren Mitglieder praktisch alle alt und mehrheitlich sogar uralt werden wollen, wo aber kaum einer alt sein will. Tatsächlich schaffen es heute mit dieser dummen Nummer die meisten, sehr alt zu werden, fühlen sich dann aber automatisch sehr unglücklich. Wenn alle etwas werden wollen, was dann niemand sein will, ist das der direkte Weg ins kollektive Elend.

Hinzu kommt noch, dass die Schulmedizin uns heute über ihr Fachgebiet Epidemiologie mit deren Epidemiologik nachweist, dass wir praktisch alle Alzheimer-Demenz zu erwarten haben. Mit 70 haben es 2 % der Deutschen, mit 75 4 % und mit 80 dann 8 % usw. usf. mit 85 also 16 % und mit 90 – was wir als heute fast 70-Jährige gut schaffen könnten – sind es dann schon 32 % oder fast ein Drittel der Bevölkerung. Wenn sich das Elend nun weiter alle 5 Jahre verdoppelt, erwartet 64 % der 95-Jährigen Demenz. Die heute geborenen Mädchen können durchaus 100 werden und bekommen dann nach dieser Epidemiologik zu 128 % Alzheimer, also mehr als alle. Spätestens hier könnte uns klar werden, dass mit der Angstmache der Schulmedizin etwas nicht stimmen kann.

Interessanterweise steigt das Alzheimer-Risiko auch durch regelmäßiges Fernsehen. Mit jeder Stunde täglichen Fernsehkonsums erhöht sich das Risiko nach Auskunft des deutschen Genetikers, Michael Nehls, um 34 %. Da die Deutschen durchschnittlich 3,5 Stunden pro Tag fernsehen, erreichen sie damit nochmals eine Trefferquote von über 100 %. Jeder cm Bauchumfang erhöht ebenfalls das Demenz-Risiko und so zeichnet sich hier ein schreckliches Ende für alle ab. Tatsächlich berichten die Mainstream-Medien entsprechend wie etwa der ORF noch vor drei Jahren in einer Dokumentation, Alzheimer sei unheilbar – gleichsam unser Schicksal.

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Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen PULSAR-Ausgabe.

   
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