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Zeitschrift PULSAR Nr. 5 Juni 2020

Pulsar-Cover
•  PSI – Parapsychologie
•  PSI – Interview mit Bernhard Reicher
•  Heilkunde: Wandel und kein Ende
•  Bewusstseinsmedizin
•  Dr. Ruediger Dahlke zu Covid-19
•  Cholesterin – Schatzkiste der Pharmaindustrie
•  Übergewicht und Adipositas
•  Naturheilkunde: Corona contra Körpergewicht
•  Corona und unsere Gesellschaft

•  Laufen fürs Gehirn

•  Zwillinge aus demselben Ei
•  Körpergeruch im Griff
•  Selbstheilungskräfte aktivieren
•  Was ist Hypnose?

•  uvm.

 

 

Dr. Marlis Bach

PSI – Parapsychologie

Von außersinnlichen Wahrnehmungen bis zu Jenseitskontakten

Die Erscheinungen, die der Parapsychologie zugerechnet werden, bezeichnet man auch als Psi-Phänomene, die nach dem 23. Buchstaben des griechischen Alphabets benannt sind. Der Begriff „Parapsychologie“ geht auf den Berliner Philosophieprofesser Max Dessoir im Jahr 1889 zurück, der von der Bezeichnung „Psi-Phänomene“ immer mehr ausgetauscht wurde.

Die Welt der Physik stand immer schon der Parapsychologie gegenüber. Denn wie sollten die Physiker Erscheinungen wie Gedankenübertragung, Tischerücken oder Metallbiegen mit ihren erprobten Formeln erklären können?

Die Psi-Phänomene kann man in drei Gruppen einteilen:

  • Außersinnliche Wahrnehmung (ASW): Telepathie (Gedanken bzw. Informationen werden ohne Beteiligung unserer bekannten fünf Sinne übertragen), Hellsehen (eine feinstoffliche Wahrnehmung von entfernt stattfindenden oder zukünftigen Ereignissen, die außerhalb jeder normalen Sinneswahrnehmung liegen), Hellhören (feinstoffliche Wahrnehmung, die sich auf das Hören bezieht), Hellfühlen (feinstoffliche Wahrnehmung, die sich auf das Fühlen bezieht) und Präkognition (jedwedes Wissen um zukünftige Ereignisse). Channeling fällt auch in diesen Bereich, bei dem das Medium einen Kanal zu einem Wesen in einer höheren Dimension freilegt, über den die Informationen weitergegeben werden.
  • Psychokinese oder Telekinese: Hierbei handelt es sich um die Beeinflussung physikalischer oder biologischer Systeme ohne Verwendung der herkömmlichen Kräfte – wie das Löffelverbiegen.
  • Spuk-Erscheinungen und Jenseitskontakte

Viele glauben, dass all die Psi-Phänomene mehr oder weniger nur in esoterischen Kreisen Beachtung finden und dass alle anderen diese ablehnen. Dabei werden und wurden außersinnliche Wahrnehmungen und Psychokinese bereits seit 1911 an der Stanford-Universität (USA) wissenschaftlich untersucht, ab 1930 auch an der US-amerikanischen Duke-Universität in Durham. Das Ehepaar Joseph B. und Louis E. Rhine konnte stabile und statistisch überzufällige Effekte der ASW bestätigen. Später wurden an etlichen Universitäten wie im schottischen Edinburgh sogar Lehrstühle für Parapsychologie aufgestellt. In der deutschen Universität Freiburg wurde 1950 das „Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene“ (IGPP) von Prof. Dr. Hans Bender eingerichtet. Institutsleiter ist derzeit Prof. Dr. Dieter Vaitl, der zusammen mit dem Dipl.-Psychologen Erich Bauer und Prof. Dr. Dr. Heinz Schott den Vorstand belegt. Dr. Vaitl hatte zuvor die Professur in Psychologie der Universität Gießen inne. Nach seiner Emeritierung wechselte er zum IGPP. In diesen Wissenschaftskreisen spricht man eher von psychophysikalischer Anomalieforschung als von außersinnlicher Wahrnehmung. Der parapsychologische Forschungszweig ist mittlerweile auf ein Minimum geschrumpft. Private Institute, und diese nur in beschränktem Maßstab, forschen an der Erklärbarkeit und Bestätigung der übernatürlichen Phänomene weiter. Allein in Großbritannien herrscht noch an einigen Institut ein reger Forschungsgeist für Okkultes. In Österreich forscht der katholische Professor Dr. Dr. Andreas Resch im Rahmen des gemeinnützigen Vereins IGW (Institut für Grenzgebiete der Wissenschaften) und des IMAGO MUNDI (Internationale Interessensgemeinschaft) an paranormalen Grenzphänomenen. Er bezeichnet diese Wissenschaft als Paranormologie und transportiert dieses Wissen an seinem Institut wie auch über den Resch-Verlag in die Welt hinaus.

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Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen PULSAR-Ausgabe.

   
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