Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Zeitschrift PULSAR Nr. 7 September 2020

Pulsar-Cover
•  Schule als Lebenserziehung
•  Familien-Power
•  Naturheilkunde: Heimische Pilze mit Heilwirkung
•  Schule ohne Pflicht?
•  Simulierte Zukunft
•  Waldträumereien
•  Effektive Entgiftung
•  Lebenssinn, Freude und Gesundheit
•  Die bioenergetische Hausapotheke

•  Rheuma – lebenslang krank?

•  Russische Informationsmedizin
•  Mystik und Coaching
•  (R)Evolution in der Frequenzwelt
•  Depressionen

•  uvm.

 

 

Abbas Schirmohammadi

Familien-Power

Blut ist dicker als Wasser ...?

Im Laufe unseres Lebens begegnen wir Hundertausenden, Millionen verschiedener Menschen. An den meisten, der Masse, laufen wir vorbei. Mit einigen haben wir beruflich zu tun. Mit anderen verbringen wir unsere Freizeit. Eine besonders wichtige Rolle nimmt der Partner ein. Doch es gibt auch Beziehungen, die wir uns nicht aussuchen können. Hierzu zählt die Ursprungsfamilie: Mutter, Vater, Geschwister, Oma, Onkel, weitere Verwandte etc.

Optimal ist für jedes Kind ein harmonisches Zuhause, in dem es geliebt und gefördert wird, wo es sich optimal entwickeln kann, Schutz und Geborgenheit spürt. Doch leider ist das nicht immer der Fall. Es gibt viel zu viele zerrüttete Familien, in denen Hass, Ablehnung oder Gleichgültigkeit vorherrschen. Was sehr schade ist. Denn die Familie ist eine einzigartige Krafttankstelle. In diesem Beitrag wollen wir aus psychologischer Sicht die Wichtigkeit einer funktionierenden Familie erklären, gleichzeitig Hilfestellungen und Lösungen für hartnäckige Konfliktfälle anbieten.

Die Wichtigkeit der ersten Lebensmonate

Schon im Mutterleib bekommt das Baby ganz viel mit. Je besser Frau in der Schwangerschaft auf sich (und das Baby) achtet, desto wohler fühlt es sich im geschützten Mutterleib beim Heranwachsen. Das i-Tüpfelchen ist natürlich eine Wunschschwangerschaft in einer intakten Partnerschaft. Die werdenden Eltern freuen sich riesig auf den Nachwuchs und gestalten die neun Monate so schön wie möglich. Davon profitiert das Baby. Ein weiteres einschneidendes Erlebnis ist die Geburt. Läuft alles glatt oder kommt es zu Komplikationen? Regelrechte Geburtstraumata können ausgelöst werden, die das Baby prägen. Frisch auf der Welt, dreht sich alles um das Thema Urvertrauen. Wenn das Baby dieses erfährt und aufbauen kann, ist eine entscheidende Grundlage für eine gute Entwicklung gelegt.

Wenn ein Kind sich aber alleine, nicht beachtet oder überflüssig fühlt, entwickelt es ein Misstrauen gegenüber der Welt, was es massiv prägt. Später tut es sich schwer, überhaupt Vertrauen aufzubauen, bleibt eher zurückhaltend und schüchtern. Auch die Liebe, die es von Mama und Papa bekommt, ist fundamental. Liebe schützt, Liebe bindet, Liebe verbindet, Liebe tut gut, Liebe heilt. Ein Baby, das von seinen Eltern und den weiteren Bezugspersonen geliebt wird und dies auch signalisiert bekommt, wächst mit der Liebe im Herzen auf. Später sind ihm gute Freundschaften sehr wichtig, da auch hier Zusammenhang an erster Stelle steht.

Anders Kinder, die keine Liebe spüren seitens ihrer Eltern, die zu wenig Zuwendung und Zuneigung erhalten – sie wachsen in einer Welt gefühlt ohne Liebe auf. Was Geborgenheit ist, wissen sie nicht. Ein kleines Kind sollte sich erfahren dürfen und in seiner Entwicklung gefördert werden. So ist es ihm möglich, sich selbst kennenzulernen und anzunehmen. Wenn die Eltern zu sehr das Kind erzieherisch verbiegen wollen, und dies sogar mit körperlicher Gewalt oder seelischer Grausamkeit tun, erfährt sich das Kind als minderwertig und kann keinen positiven Selbstwert entwickeln, der aber für seine Entwicklung von enormer Bedeutung ist. Die Selbstannahme und Selbstliebe eines Kindes hilft ihm in der Reifung hin zu einer gefestigten Persönlichkeit.

[...]

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen PULSAR-Ausgabe.

   
© ALLROUNDER