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Zeitschrift PULSAR Nr. 3 April 2021

Pulsar-Cover
•  Die Geheimnisse der Ernährungsmedizin
•  Fake-Nahrung
•  Naturheilkunde: Ernährung nach F. X. Mayr
•  Geheimnisvolles Umami
•  Corona – Impfen mit Zweifeln?
•  Ansteckung durch Erreger – ja oder nein?
•  Prostatakrebs
•  Volkskrankheit Fettleber
•  Friedensnahrung

•  Wasser – Reinheit in der Qualität eines Gebirgsbachs

•  Heilkunde: Homöopathie statt Impfen?
•  Wohlklang und Seelenfrieden
•  Jackfrucht – Gschmackiger Fleischersatz für Vegetarier
•  Herzgesundheit durch Q10

•  uvm.

 

 

Dr. med. Ruediger Dahlke

Die Geheimnisse der Nahrung

Nutzen und Synergien der Ernährungsmedizin

Das größte Geheimnis der Nahrung lag für mich als Arzt in ihrer anfangs unglaublichen Auswirkung auf unsere Gesundheit, von der wir im ganzen Studium so gar nichts erfuhren. Zwar hatte ich seit Beginn meiner Praxisjahre Müttern von Kindern mit Allergien mit verblüffendem therapeutischem Erfolg geraten, Milch(-produkte) aus der Ernährung zu streichen. Aus der traditionellen chinesischem Medizin (TCM) wusste ich, wie sehr sie verschleimen und dort sogar als Krebs-auslösend gelten. Als sich bei den Kindern auch überschießende lymphatische Reaktionen wie geschwollene Mandeln und Polypen daraufhin besserten, erweiterte ich den Milch-Bann noch auf diese ganze Konstitution. Damit fühlte ich mich mit der Zeit immer sicherer, da auch andere Krankheitsbilder sich beim Weglassen von Milchprodukten besserten.

Die erste Ebene

Seit über 50 Jahren esse ich persönlich kein Fleisch mehr aus tierfreundlichen Gründen, dachte aber lange, wenn ich zum Weglassen von Fleisch riet, sei das schon genug Umstellung für meine PatientInnen. So verdanke ich die entscheidende Erkenntnis, Tierprotein komplett von den Speisezetteln zu streichen, erst Prof. Colin Campbells China Study. Und auch viele Jahre nach dieser Lektüre und über 10 Jahre nach Erscheinen meines Buches „Peacefood“ bin ich immer noch erstaunt, was sich alles mit diesem Ernährungsschritt bessern lässt.

So bleibt das Weglassen von Tierprotein weiter für mich das größte Geheimnis der Ernährung und die Basis für alles Weitere. Inzwischen ist der Einstieg in dem Umstieg mit Fasten bewährt, um so Abhängigkeiten gleich spielerisch loszuwerden und bereits die Entzündungsbereitschaft des Organismus zu senken. Da sowohl Fasten als auch pflanzlich-vollwertige Kost den CRP-Wert oder Entzündungsmarker des Körpers senken, entziehen wir so schon allen Infektionen und Allergien weitgehend die Energie. Persönlich nehme ich, seit ich so esse, also ein halbes Jahrhundert, an keiner Grippewelle mehr teil und staune noch immer, wie rasch kleine Verletzungen bei mir heilen im Vergleich zu viel jüngeren Allesessern. In unserem von Anfang an veganen Zentrum TamanGa in der Südsteiermark werden uns solche Erfolgsgeschichten oft mitgeteilt. Von „Peacefood“-LeserInnen höre ich seit Jahren ihre Erfolgsgeschichten bezüglich vieler Krankheitsbilder. Bei mir und meinen PatientInnen kommt natürlich immer auch noch die Psychosomatik von „Krankheit als Symbol“ hinzu.

Wir könnten auch der herrschenden Pandemie, da sie auch eine Entzündung ist, mit pflanzlich-vollwertiger Ernährung und ausreichend Vitamin D sehr leicht und obendrein schmackhaft die Kraft nehmen. Dänemark hat sich schon vor 100 Jahren durch eine überwiegend pflanzliche Ernährung, die damals nicht industriell verarbeitet, sondern vollwertig war, als einziges Land in Europa eine Übersterblichkeit durch die Spanische Grippe erspart. Wegen einer Kriegs-bedingten Blockade im Vorjahr der Grippewelle, die weltweit über 50 Millionen Tote forderte, hatte dort der weise Arzt Mikkel Hindhede die Umstellung auf weitgehend pflanzliche Ernährung initiiert.

Nach guten 40 Arztjahren weiß ich keine auch nur annähernd so wirksame und weitreichende Gesundheitsmaßnahme wie die Kombination von Fasten als Einstieg und anschließender pflanzlich-vollwertiger Ernährung. Sie ist Therapie und Vorbeugung vor den Hauptgeißeln der Moderne: Von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs, die die Sterbestatistiken anführen, aber auch bezüglich Allergien und Rheuma, Übergewichtsproblemen und Diabetes bis hin zu Angst und Alzheimer-Demenz. Wie war ich erstaunt über die Bredesen-Studie, bei der von 10 Alzheimer-PatientInnen mit vor allem einer „Peacefood“-entsprechenden Ernährungsumstellung 9 wieder gesundeten und einer „nur“ deutlich gebessert wurde. In „Das Alter als Geschenk“ habe ich diese und weitere verblüffende Ergebnisse bei der Therapie alternder Menschen und ihrer Symptome dargestellt.

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Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen PULSAR-Ausgabe.

   
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